Sich zeigen – authentisch sein. Yoga. Gaffa. Garten. Und ganz viel Liebe.

Es ist 8:22 Uhr. Wann ist bei Dir? Jetzt! Wo bist Du? Hier! Die Sonne tastet sich goldene Lichtbahnen durch die Yogaraumfenster. Die Sonne scheint sicher in Deinem Herzen! Lou liegt auf dem Stuhl neben mir. Ich weiß nicht, wovon sie träumt – vielleicht von tanzenden Grashalmen oder fliegenden Yogamatten. Sicher ist: Sie fühlt sich rundum wohl. So wohl, dass sie sogar einen eigenen Blog geschrieben hat. Du findest ihn!

Ich atme intensiv. Ich schreibe. Ich sitze an einem kleinen Tisch, den ich heute früh liebevoll mit Gaffa repariert habe. Gaffa – mein Werkzeug für Improvisation, Kreativität und spontane Stabilität.

Heute früh bin ich allein.
Natalie ist in Stuttgart – bei einem Referatstreffen.
Unsere Liebe trägt mich. Ich weiß es.

Ich spüre sie – nicht nur im Gedanken, sondern in meinem Atem, in meinem Herzen, in meinem Dasein.
Ich liebe es, ihren Kopf zu graulen, sie zu streicheln, bei ihr zu liegen.
Arm in Arm sind wir eine Einheit, Stirn an Stirn sind wir ein Herz.
Im Herzen verbunden.

Bei ihr kann ich so sein, wie ich bin – weich, ruhig, sprudelnd, humorvoll, unsicher, klar, leuchtend. Ich fühle mich zutiefst wohl.
Ich bin ich – in ihrem Raum. In unserem Raum.

Mein Dreieck: Baba – Natalie – ich.
Eins in Liebe. Eins in Stille. Eins in diesem Moment.


Was heißt eigentlich authentisch sein – yogisch gesehen?

Authentisch sein bedeutet für mich:
Nicht etwas sein, sondern sein.
Nicht etwas darstellen – sondern sichtbar werden.
Nicht „Ich bin heute traurig“, sondern:
Da ist ein Gefühl von Traurigkeit, und ich heiße es willkommen.

Im Yoga ist Authentizität eine gelebte Form von Satya – Wahrhaftigkeit.
Ehrlich sein mit dem, was in mir lebt. Auch wenn es flüstert. Auch wenn es tanzt. Auch wenn es schweigt.
Authentizität bedeutet, nicht durch Rollen zu sprechen, sondern durch das Herz.

Satya lebt mit Ahimsa, Tapas, Svadhyaya – und einem Lächeln auf den Lippen.
Authentizität ist Stimmigkeit. Und Stimmigkeit ist Yoga.


Unser Garten – Erde, Tiere & ein wachsendes Zuhause

Draußen wartet unser 1000-Quadratmeter-„Sandkasten“. Ein großes Stück Brachland – wild, vielfältig, lebendig. Es wächst alles Mögliche dort – Blumen, Ideen, Erdhügel, Spielplätze. Unzählige Tierarten fühlen sich hier wohl – von Krabblern bis zu kleinen Vögeln, die sich auf den Zaun setzen, als wollten sie kurz an unserer Vision mitwirken.

Der Großteil ist pure Erde – formbar, lebendig, bereit für unsere Hände.
In den letzten drei Wochen haben wir begonnen, eine Plattform mit Sichtschutzwällen aus Erde zu bauen.
Es entsteht ein Ort für Begegnung, Stille, Bewegung, Lachen.
Ein neues LICHTLÄCHELN-Zentrum. Vielleicht nicht morgen. Aber es keimt.


Drei Wochen ohne Süßigkeiten – ein echtes Authentizitäts-Training

Heute ist Tag 21 ohne Schokolade.
Ich liebe Schokolade.
Und ich liebe es, mich mit einem Lächeln zu überraschen, wenn ich stattdessen in einen Apfel beiße.

Ich bleibe gelassen.
Ich übe mich in Mitgefühl – mit dem, was in mir lebt.
In Gleichmut – mit dem, was kommt und geht.
Und ich erinnere mich:
Humor ist die Überschrift meines Lebens.

Wenn ich lache, werde ich echt.
Wenn ich falle, stehe ich mit einem Grinsen auf.


7 einfache Wege, sich zu zeigen – leicht & klar

1. Zeig, was du fühlst – nicht wie du wirken willst.
Ein Gefühl ist kein Statement. Es ist ein Besuch. Und ich sage: Willkommen.

2. Atme dich spürbar.
Der Atem ist der ehrlichste Ausdruck. Er kennt keine Masken.

3. Trag das, worin du dich fühlst.
Ob Glitzer, Baumwolle oder nackt im Garten (mit Sichtschutz). Alles ist Ausdruck.

4. Teil deine Gedanken – auch wenn sie noch wackeln.
Unvollständigkeit ist der erste Schritt zur Wahrheit.

5. Sei sichtbar – auch wenn du zitterst.
Ich habe Videos aufgenommen, in Momenten, in denen ich nicht perfekt war – und genau da war ich echt.

6. Nutze deine Werkzeuge – auch wenn sie KI heißen.
Ich schreibe mit Herz – und frage ChatGPT, Google, Gemini, Bing & Co. um Unterstützung.
Die Worte sind von mir.
Die Werkzeuge sind meine Tippfreunde.

7. Spiel.
Sich zeigen heißt auch: reinen Unsinn machen. Mitten im Ernst.
Das Leben will lachen – durch dich.


7 tiefere Wege, sich zu zeigen – aus meinem Leben

1. Herzatem-Retreats
Ich atme – Stunden, Tage, Wochen. Ich zeige mich in meiner Essenz. Viele Teilnehmer:innen sagen:
„Ich habe mich durch dich selbst gespürt.“
Gemeint ist: Sie haben sich durch den Atem – als Technik im Herzen – gespürt.
Ganz in sich. Ganz verbunden.

2. Yogalehrer:innen-Ausbildung
Wir feiern Authentizität. Keine vorgelesenen Asanas, sondern Herz auf Matte. Und oft auch: Tränen. Lachen. Stille. Alles darf sein.

3. Nur Papa sein.
Wenn ich Mathe erkläre, Schnecken rette oder einfach mit den Kindern buddle – bin ich ganz da.

4. Unser YouTube-Kanal
Jetzt schon über 300 Videos – von Yoga über Herzatem bis Humor.
Und bald 1000 Abonnent:innen.
Werde Teil davon – wie wir liebevoll sagen.

Spätestens ab dem 22.4. gibt’s dort viele neue Videos:
Yoga, Atmung, Meditation, Lachen, Loslassen.
Echt. Frei. Direkt aus unserem Leben.
Verspielt. Klar. Und mit Herz.

5. Unser Garten
Barfuß, mit Schaufel, neben Leonard. Wenn ich buddle, bin ich ich.

6. Unsere Beziehung
Ich zeig mich vor Natalie mit allem.
Als weicher Mann. Als tanzender Vater. Als atmender Liebender.
Und vor allem als Mensch – echt, roh, verspielt, mal leise, mal laut.
Bei ihr darf ich sein, wie ich bin.
Ich spüre mich in ihrer Nähe so tief, wie kaum sonst.
Sie schenkt mir den Raum, in dem ich mich nicht verbessern will – nur da sein.
Und genau darin liegt das größte Geschenk.

7. Mein Podcast & Blog
Hier schreibe ich, was ich lebe: über Mitgefühl, Tantra, Lachen, Weinen, Vertrauen und das Nichtwissen.
Nicht, um zu gefallen – sondern, um zu zeigen.


Sich zeigen – und was dann?

Du wirst gesehen.
Du wirst gespürt.
Du wirst vielleicht kritisiert – aber du bleibst du.

Und irgendwann merkst du:
Sich zeigen ist keine Leistung. Es ist eine Einladung.
An dich selbst. Und an die Welt.


Komm mit. Zeig dich. Mit allem.

Ich lade dich ein, dich selbst zu zeigen.
Egal ob im Yoga, im Alltag, im Chaos, im Licht.
Ob mit Atem, Text, Tanz oder Tränen.
Zeig dich – und du findest dich.

„Es gibt nichts zu erreichen – und alles ist möglich.“
– Peter Lichtlächeln


🌱 PS:

Vielleicht interessiert dich unsere neue Yogalehrer:innen-Ausbildung, die im Mai startet. Da darfst du so sein, wie du bist. Genau das ist unser Weg.

Lou schläft noch immer.
Die Sonne ist weitergezogen.
9:22 Uhr – dieser Blog ist fertig.
Jetzt noch ein Bild. Vielleicht eine Kobra – anmutig & stark!
So bin ich!
„Ich bin anmutig & stark!“
Und in vier Stunden gehe ich raus.
Buddeltime mit den Kids.


Danke, liebe Leserin,
dass du diesen Weg mit mir gegangen bist.
Dass du mitgelesen, mitgefühlt, mitgelächelt hast.
Ich sehe dich.

Peter Lichtlächeln
Barfuß. Echt. (9:44 Uhr, Frühling 2025)

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